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Ulm und Neu-Ulm holen Sonderpreis Balkonkraftwerk

Die erste Großstadt, die ihren lokalen PV-Ausbau von mindestens 100 Wpeak/Einw. verdoppelt, beendet damit die große PV-Städte-Challenge. Wattbewerb kürt dann jeweils die Gewinnerinnen in den drei Kategorien Gemeinde – Stadt – Großstadt, die den größten Zubau/Einw. während der Spielzeit realisieren konnten. Weitere Kommunen können sich jederzeit registrieren und ebenso am Spiel teilnehmen. Seit 2021 beteiligen sich Ulm und Neu-Ulm am Wattbewerb und wollen das Spiel gewinnen.

„Ulm und Neu-Ulm haben verstanden, wie wichtig die lokale Energiewende vor Ort ist! Aktuell beträgt der PV-Ausbau in Ulm ca. 70.000 kWpeak und in Neu-Ulm über 41.000 kWpeak.  Aus diesem Grund unterstütze ich den Malwettbewerb von Wattbewerb sehr gerne!“ Mit diesen Worten begann Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, die zusammen mit dem Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch die Schirmherrschaft für den lokalen Wattbewerb vor Ort übernommen hat, ihre kurze Ansprache. Am 2. Dezember  fand in der Peter-Schöllhorn-Mittelschule Neu-Ulm die Preisverleihung für die jungen KünstlerInnen statt. SchülerInnen aus verschiedenen Schulen und Klassen haben ihrer Kreativität in Sachen Photovoltaik freien Lauf gelassen und mit ihren Solar-Kunstwerken das Thema Erneuerbare Energien an den elterlichen Essenstisch gebracht.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und Peter Reimann von Solarboote-Erleben überreichen die Preise an die kleinen KünstlerInnen.

Zur Siegerehrung versammelten sich die Kinder mit ihren Eltern im großen Schulsaal und feierten ihre Werke. Katrin Albsteiger überreichte 34 Kindern persönlich eine Urkunde, verbunden mit einer Familieneintrittskarte  in den Ulmer Tiergarten. Die Preise von Wattbewerb passen auch sehr gut zum Plan der beiden BürgermeisterInnen in Ulm  und Neu-Ulm, bis 2030 die installierte PV-Leistung deutlich zu erhöhen.
 
 Schulrektorin Julia Kastner von der Peter-Schöllhorn-Mittelschule selbst hatte ebenfalls Grund zur Freude. Der Umweltbeauftragte der Schule, Maximilian Schrievers, brachte mit seiner internationalen 9. M-Klasse den Löwenanteil der Kunstwerke an den Start.

Das außerordentliche Engagement aller teilnehmenden Kindergärten und Schulen begeisterte das Team von Wattbwerb so sehr, dass Rainer Romer vom Team Wattbewerb persönlich anreiste und ein komplettes Balkonkraftwerk als Sonderpreis überreichte. Eine zweite Balkon-PV Anlage für den Ulmer Schülerladen wird von beiden Städten gemeinsam finanziert und in beiden Einrichtungen sind für das Frühjahr Solarkurse geplant.   

„Wir unterrichten hier an einer Brennpunkt-Schule Kinder aus allen Ländern“, so Schrievers. „Toll, dass es uns gelungen ist, das Thema Photovoltaik so zentral im Unterricht zu platzieren, denn immerhin geht es um die Zukunft der Kinder in einer lebenswerten Welt. Es würde mich freuen, wenn sich Kinder, die sich heute für Solarenergie begeistern, auch in der späteren beruflichen Laufbahn für zukunftsorientierte Ideen einsetzen.“

Auch die beiden Klimaschutzmanager, Holger Kissner (Ulm) und Mario Mayer (Neu-Ulm), unterstützen den Wattbewerb und das vorbildliche Engagement aller Akteure im Rahmen des Malwettbewerbs: „Um dem nötigen Ausbau der regenerativen Energien gerecht zu werden, bedarf es die Einbindung und die Mitwirkung der gesamten Gesellschaft.“

Wattbewerb überreichte neben dem Balkonkraftwerk für die Schule auch Auszeichnungen an die beiden Schülerinnen Klaudia Barabas und Svenja Margraf aus Ulm und Neu-Ulm. Sie erhielten als Preis Wattbewerb Hoodies.


 OB Czisch und OB Albsteiger sehen im Malwettbewerb nicht nur im künstlerischen Sinne eine tolle Sache, sondern vor allem auch mit Blick auf die Sensibilisierung der Jugend für das Thema regenerative Energien und Photovoltaik. „Wir freuen uns sehr, dass die Städte Ulm und Neu-Ulm beim Thema „Ausbau der Photovoltaik“ an einem Strang ziehen und sich am Wattbewerb beteiligen, um so den Klimaschutz gemeinsam voranzubringen. Unser herzlicher Dank geht daher an die lokale Agenda Ulm 21 und den Neu-Ulmer Klimaschutzbeirat, die die Aktion maßgeblich vorangetrieben haben“. Ein großer Dank für die erfolgreiche Organisation und Durchführung des Malwettbewerbs gilt Peter Reimann, Yvonne Schefler und Petra Schmitz.

Die Vorgehensweise in Ulm und Neu-Ulm zeigt das außerordentliche Engagement, das entstehen kann, wenn engagierte Kräfte aus der Bevölkerung auf eine professionelle Verwaltungsebene der Städte treffen, flankiert von teamorientierten Lehrerkollegien der Schulen. Wattbewerb wünscht sich mehr davon.

Über das städtische Energieförderprogramm fördert die Stadt Ulm die Installation von Photovoltaik im Stadtgebiet. Nähere Informationen befinden sich auf folgender Webseite: Stadt Ulm – Ulmer Energieförderprogramm.

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Wie das am besten klappt, erfährst Du hier.

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