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Q4-Challenge: „Strompreisbremse“ mit Balkonkraftwerken

Foto: Manfred Lehner

Aufgrund  der steigenden Energiekosten zum Jahresende werden viele  einkommensschwache Familien ihre Stromkosten nicht mehr begleichen  können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Kreise/Kommunen im Rahmen  der Sozialhilfe für diese Kosten aufkommen müssen. Eine kommunale  Unterstützung durch Balkonkraftwerke hilft, armutsbetroffene Menschen zu  entlasten, soziale Kosten entsprechend  zu reduzieren und treibt die  Energiewende für Alle voran. Welche Fördermaßnahmen haben Kommunen definiert, beschlossen oder umgesetzt, um einkommensschwachen Familien zu PV-Strom zu verhelfen und so die Energiewende voranzutreiben?  Wieviele Balkonkraftwerke haben Kommunen im Schulterschluss mit  Ehrenamtlichen und NGOs über Sammelbestellungen an BürgerInnen  vermittelt? 

Im Quartal 4/2022 fordert Wattbewerb alle Kommunen mit dieser Fragestellung heraus. Damit sind alle BürgerInnen in Deutschland  aufgerufen, ihre lokale politische Agenda für eine sozialverträgliche  Energiewende fit zu machen und ans PV-Netz anzuschließen. Wattbewerb möchte wissen, welche Erfahrungen die Lokalpolitik mit sozialverträglicher Förderung macht. Wo tauchen Probleme auf? Von welchen Erfahrungen können Kommunen gegenseitig profitieren? 

Wattbewerb prämiert herausragende Konzepte sowie Umsetzungserfolge. Alle eingereichten Konzepte werden mit Nennung der Kommunen veröffentlicht,  so dass andere Kommunen daraus Anregungen übernehmen können.

Challenge-Kriterien:

         1. Welche Fördermaßnahmen hat Ihre Kommune bereits definiert, beschlossen oder umgesetzt, um einkommensschwachen Familien zu PV-Strom  zu verhelfen und so die Energiewende voranzutreiben?

         2. Welche Maßnahmen ergreift ihre Kommune im  kommunalen/sozialen/genossenschaftlichen Wohnungsbau zum Ausbau der  Photovoltaik?

        3. Falls bereits Maßnahmen  umgesetzt wurden, welche positiven Erfahrungen und messbaren Ergebnisse  wurden erreicht?

        4. Welche Hemmnisse sehen Sie und wie könnten diese überwunden werden?

Hinweis:  Ihre Antworten werden veröffentlicht, so dass interessierte Kommunen  sich bei Rückfragen oder zum Austausch mit Ihnen in Verbindung setzen  können. Bitte geben Sie hierzu auch eine geeignete Kontakt-Email-Adresse  (möglichst Funktions-Postfach) an. Mit Angabe der E-Mail-Adresse  stimmen Sie deren Veröffentlichung zu.

Einreichtungsfrist ist der 31.12.2022.

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