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Award-Übergabe in Gütersloh

Award-Übergabe in Gütersloh

Die Stadt Gütersloh hat den Award für den stärksten Zubau an Photovoltaik-Anlagen unter den teilnehmenden Großstädten erhalten.

Erstmals während der Spielphase hat Wattbewerb für die Challenge im 3. Quartal 2021 die Anzahl der hinzugekommenen PV-Anlagen seit Spielbeginn im Februar 2021 gemessen. Bei den Großstädten sicherte sich die Stadt Gütersloh mit einem Zubau von 2,02 Anlagen je 1.000 EW den Spitzenplatz. Zum Auswertungszeitpunkt Ende Oktober 2021 gab es in Gütersloh 23,6 Anlagen je 1.000 EW. Auch damit lag die Stadt weit vorne.

Die Übergabe des Awards erfolgte am 25.1.2022 auf dem Dach des Gütersloher Rathauses II, das schon teilweise mit Photovoltaik belegt ist (da ist noch Potenzial für mehr!). Markus Lakämper als regionaler Vertreter von Wattbewerb und Annette Klee, die die Teilnahme der Stadt Gütersloh bei Wattbewerb erfolgreich ins Rollen gebracht hatte, übergaben die Urkunde und den Sachpreis an Umwelt-Beigeordnete Christine Lang und Klimabeauftragten Leif Pollex.

Alle Beteiligten freuen sich über den bereits erzielten Fortschritt beim Ausbau von PV in Gütersloh und sind hochmotiviert, mit voller Kraft an der lokalen Energiewende weiterzuarbeiten. So verweist Markus Lakämper auf aktuelle Beispiele: „Namhafte Gütersloher Großunternehmen bauen derzeit auf ihren Hallen große flächendeckende PV-Einheiten zum Direktverbrauch in Logistik- und Rechenzentren und bewerten einen Preis beim Wattbewerb als „von hohem symbolischem Wert“, so Lakämper, „dies bringt den Unternehmen finanzielle Vorteile und ist unbedingt zum Nachmachen empfohlen!“

Aktuell beeindruckt Gütersloh auch in der kWp-Ausbauleistung. Im Ranking belegt die mit 100.600 EinwohnerInnen Kleinste der teilnehmenden Großstädte den sehr guten 3. Tabellenplatz mit  einem Zubau von 35 Wp/EW, direkt hinter Erlangen (36 Wp/EW) und Spitzenreiter Ulm mit 43 Wp/EW.

Ein Blick auf die aktuellen Werte (Stand Ende Januar 2022) für Gütersloh zeigt, dass die installierte Leistung bei rund 365 kWp / EW liegt und damit rechnerisch allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt die Leistung eines guten Balkon-Standard-Moduls zur Verfügung steht. Diese betrachtet Markus Lakämper als „Einstiegsdroge“ in die Photovoltaik – wer erst einmal eines besitzt, will gerne noch mehr Strom aus Photovoltaik gewinnen. Deswegen hat er einen Wunsch: „Jeder Baumarkt und der Landhandel sollten so schnell wie möglich Balkon-Solar-Module anbieten. Es sollte möglichst einfach sein, ein solches PV-Modul zu kaufen.“

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